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Veranstaltung
Interkontinentale Funkverbindungen 1896-1924: Maschinensender und Längstwellentechnik

Erinnern Sie sich noch an die analogen Radios mit ihren Kurz-, Mittel- und Langwellenbereichen, beispielsweise zum Empfang von Radio Luxemburg auf 234 kHz? Selbst mit einem solchen Oldtimer wären Sie aber nicht in der Lage gewesen, Längstwellen von ca. 20 kHz zu empfangen. Dieser Frequenzbereich, VLF genannt, war jedoch bis 1924 Stand der Technik, vor allem für den Weitbereichs-Funkverkehr.

Der Vortrag ruft diese Zeit anhand ausgewählter Beispiele wieder in Erinnerung. Dazu gehören das Weltkulturerbe Grimeton in Schweden mit seinem noch funktionsfähigen VLF-Sender, die deutschen Funkverbindungen über den Atlantik und in die ehemals deutschen Kolonien (vorwiegend mit Telefunken-Löschfunkensendern), ein Patentstreit zwischen Marconi und Telefunken während des Ersten Weltkriegs um die deutsche Funkstation Sayville auf Long Island sowie das Schicksal der für große Wellenlängen geeigneten überlangen Bergantennen auf Java und in Bayern.

Der Referent Dr. Dipl.-Ing. Peter Kurz arbeitet als Patentanwalt. Er promovierte am wissenschaftshistorischen Lehrstuhl von Prof. Armin Hermann an der Universität Stuttgart und spezialisierte sich auf die Geschichte des Patentrechts und der Funktechnik. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher „Weltgeschichte des Erfindungsschutzes“ und „Das Marconi-Patent“.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der Arbeitskreise für Technikgeschichte der VDI-Bezirksvereine Berlin-Brandenburg e. V., München, Ober- und Niederbayern e. V. sowie des Württembergischen Ingenieurvereins
e. V.

Den Zoomlink erhalten Sie vor der Veranstaltung per Mail.

(Vergangene Veranstaltung)

Online
15.01.2026
15.01.2026
iCal
17:30 – 19:00 Uhr
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